Es kommt immer wieder im Leben vor, dass wir unzufrieden mit Dingen oder mit uns selbst sind, mit unseren Fähigkeiten oder mit unserer Entwicklung. Die Wäschekörbe sind nicht perfekt aufgearbeitet, genauso die Aktenkörbe auf dem Schreibtisch sind nicht perfekt geleert. Alles sollte möglichst perfekt und auf Reihe sein.

Die klare Sicht der Dinge dazu ist allerdings, dass es in der Schöpfung keine Perfektion gibt, denn sonst wäre diese schon lange eingetreten und wir müssten mit dem damaligen perfekten Zustand leben, ja vielleicht tausende vor Christus oder im Mittelalter. Da sich die Schöpfung jedoch laufend fortschreibt sind wir in der selben positiven Lage, unser Leben weiter fortschreiben zu dürfen und brauchen nie einen perfekten Zustand erhoffen und haben, denn morgen wäre dieser heutige perfekte Zustand schon wieder überholt und unperfekt. Gäbe es Perfektion, wäre die Schöpfung also schon lange abgeschlossen! Das ist doch eine großartige Nachricht, oder?

Ich erfülle also heute die Aufgaben die heute wichtig sind und schreibe diese morgen fort und verfissle mich nicht in energiezehrenden Perfektions-Prinzipien. Das macht mir viel mehr Freude und gibt mir die tägliche Leichtigkeit für mein Tun.

Alles Gute wünscht Ihnen
Ulrich Semle

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